Praxisnetz niedergelassener
internistischer Rheumatologen Westfalen Lippe
Herbsttagung 2011 in Münster: Blick in den Tagungsraum.
Im Mitgliederbereich (Illustrationen herunterladen) stehen dieses und weitere Bilder in hoher Auflösung zum Download bereit.

Herbsttagung des RNWL in Münster

Am 18. und 19. November trafen sich 24 der 34 Mitglieder aus 29 Praxen des RheumaNetzes Westfalen-Lippe zur jährlichen Herbsttagung in Münster. Es war die 19. Jahrestagung der internistisch-rheumatologischen Schwerpunktpraxen.  Bei der zweitägigen Klausurtagung wurden vor allem Aspekte der Versorgung der ca. 400.000 betroffenen Rheumatiker in Westfalen aus medizinischer und berufspolitischer Sicht diskutiert. Auf die 70% Beteiligung bei dieser Tagung sind wir - in Zeiten einer allgemeinen Politikverdrossenheit - recht stolz.

 

Integrierter Versorgungsvertrag mit der DAK

Erster Vertrag zur integrierten Versorgung für entzündliches Rheuma in Westfalen-Lippe:

„Beste Basistherapie" in der Rheumatologie

Am 1. 6. 2005 wurde in Sendenhorst der 1. Vertrag zur Integrierten Versorgung (IV) in der Rheumatologie in Deutschland unterzeichnet. Vertragsteilnehmer sind 25 niedergelassene fachärztliche Internisten mit Schwerpunkt Rheumatologie (zusammengeschlossen im RheumaNetz Westfalen-Lippe), fünf Rheumafachkliniken / -abteilungen (Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe, St. Josefs-Krankenhaus Herne, Klinikum Minden, St. Josef-Stift Sendenhorst, St. Marien-Hospital Vreden) und die deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK). Das Konzept zu diesem Modell der integrierten Versorgung wurde durch eine gemeinsame Arbeitsgruppe entwickelt, in der sich der Berufsverband Deutscher Rheumatologen Landesgruppe WL (1.Vorsitzender Dr. med. Dr. sc. med. P. Funke, Lippstadt), mehrere internistische Rheumatologen des RheumaNETZes Westfalen-Lippe e.V. (1. Vorsitzender Dr. med. D. Krause, Gladbeck) sowie Vertreter der beteiligten Kliniken seit Anfang 2004 unter der Leitung von Prof. Dr. M. Hammer / Sendenhorst engagierten. Im Herbst 2004 stieß mit der DAK eine interessierte Krankenkasse zu den Arbeitstreffen hinzu, so dass auf der insgesamt 15. Sitzung der Arbeitsgruppe die Unterschriften unter den Vertrag geleistet werden konnten.

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Im Jahre 2011 geht der DAK-Vertrag "Beste Basistherapie" mittlerweile ins 7 Jahr. Auch weiterhin werden teilnehmenden Patienten die Praxisgebühr und Zuzahlungen im Krankenhaus erlassen. Wir beteiligten Rheumapraxen sehen die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Krankenhäusern und der Krankenkasse als Basis für neue modernere Strukturverträge, hoffendlich in baldiger Zukunft. Gespräche mit Krankenkassen laufen, wir werden sehen, was draus wird.