Rheumalexikon
Akupunktur
Im Rahmen der traditionell-chinesischen Medizin (TCM) wird die Akupunktur seit fast 5000 Jahren vor allem in China, seit einhundert Jahren in Europa betrieben. So können v.a. durch das Stechen von Akupunkturnadeln, Störungen der Verteilung des Qi, der Lebensenergie gelöst werden. Akupunktur führt v.a. über eine reflektorische Muskelentspannung zur Schmerzlinderung und kann daher v.a. bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt werden.
ANA (Antinukleäre Antikörper)
Antinukleäre Antikörper (ANA) sind atypische Eiweiße des Blutes, die gehäuft bei Autoimmunerkrankungen des Körpers vorkommen. Sie können (müssen aber nicht) Hinweis auf eine Kollagenose sein.
Abb.: Centromeres Antikörpermuster
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Anti-TNF-Therapie
TNF = Tumor-Nekrose-Faktor
TNF ist einer der wichtigsten Entzündungsboten bei entzündlichem Rheuma im sogenannten Netzwerk der Zytokine. Medikamente die seine Wirkung verhindert, anti-TNF-Medikamente können zu deutlichen Verbesserungen der Krankheit führen. In der Behandlung der chronischen Polyarthritis, Psoriasisarthritis oder von Spondylarthritiden (z.B. M.Bechterew) werden diese neuen meist gentechnisch hergestellten Substanzen zur Hemmung von entzündungs-vermittelndem Tumornekrosefaktor α (TNF α) eingesetzt. Es handelt sich um eine sehr potente, teure Therapie für Patienten mit hoher Krankheitsaktivität, die meist in Kombination mit der Gabe von Methotrexat und Steroiden gegeben wird. Vor der Erstgabe muß eine aktive Tuberkulose ausgeschlossen werden und es müßen regelmäßige Kontrollen der Therapie, i.a. durch einen internistischen Rheumatologen erfolgen.
Arnika-Gelenkwickel
Bei der naturheilkundlichen Therapie von Gelenkerkrankungen können betroffene große Gelenke mit Wickeln behandelt werden. Der Arnikawickel kann bei Arthrose großer Gelenke (v.a. der Hüften und Knie - Coxarthrose und Gonarthrose), aber auch der Arthritis (Gelenkentzündung) angewandt werden. Arnika wirkt gegen Mikroorganismen und kann daher auch auf offenen Wunden und auf Hautentzündungen aufgetragen werden. Weitere Anwendungen („Indikationen“) sind Zerrungen, Prellungen und Brüche in Heilung.
Arteriitis temporalis
Gefürchtete Komplikation der Polymyalgia rheumatica, die als Gefäßentzündung (Vaskulitis) meist großer Gefäße am Hals und Kopf auftritt. Über einen Befall der Augen kann sie plötzlich bis zur Erblindung führen. Die Erkrankung muß daher mit Cortison für viele Monate behandelt werden. Sie heilt im allgemeinen vollkommen aus!
Arthritis
Arthritis bedeutet „Gelenkentzündung“. Man unterscheidet die Entzündung eines (Monarthritis), weniger (Oligoarthritis) und vieler Gelenke (Polyarthritis).
Arthrose
Die Arthrose zählt zu den nicht-entzündlichen Rheumaformen („Gelenk-Verschleiß"). Polyarthrose wird der Befall vieler Gelenke genannt. Nach dem Ort des Gelenkverschleisses gibt es die Gon- (Knie), Cox- (Hüfte) oder Finger-Polyarthrose. Eine kausale, d.h. ursächliche Therapie gibt es nicht. Schonung der Gelenke, physikalische Maßnahmen, Nicht-Cortison Rheumamittel (NSAR) oder alternative Verfahren (wie Rheumadiät, Naturheilkunde ) können helfen.
Autoimmunität
Als Autoimmunität wird das Phänomen, bei dem das Immunsystem eigene Körperstrukturen als „fremd" erkennt, und es dann beginnt sie zu bekämpfen, bezeichnet. Zu den Autoimmunerkrankungen gehören die meisten Allergien (gegen Schleimhäute), die Multiple Sklerose (gegen Nervenzellen), der jugendliche Diabetes (gegen Inselzellen im Pankreas), aber auch die meisten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.
Basistherapien
Behandlungen mit Basismedikamenten wie Methotrexat, Leflunomid und Goldsalzen sollen den Krankheitsprozess stoppen und können die Entzündung, die Gelenkzerstörung aufhalten oder stoppen und die Lebenserwartung und –qualität verbessern. Die Einstellung und Überwachung dieser Therapien ist eine der Hauptaufgaben eines Rheumatologen.
Bechterewsche Erkrankung (Morbus Bechterew)
Entzündliche Wirbelsäulenerkrankung, die zu einer Einsteifung der Wirbelsäule führen kann.
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Abb.: Mitte: Entzündung der Kreuzdarmbeingelenke bds.
Außen: Verknöcherungen der WS sind typisch für die Bechterewsche Erkrankung.
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Biologicals
Neuartige, meist gentechnisch hergestellte Hemmstoffe von entzündungsvermittelnden körpereigenen Eiweißen („Entzündungsmediatoren") wie Tumornekrosefaktor α (TNF α) und Interleukin 1 – werden bei noch nicht bekannten Langzeitwirkungen und Nebenwirkungen!) nur bei sehr schweren Rheumaformen nach Versagen gängiger „Basistherapien" eingesetzt.
Borrelien-Arthritis (Lymearthritis)
Spezialfall einer reaktiven Arthritis nach einem Zeckenbiß. Mit dem Speichel überträgt die Zecke die Borrelien. Außer Rötungen und Entzündungen der Bissstelle (Erythema chronicum migrans) können neurologische Zeichen (Hirnhautentzündung, Meningitis) auftreten. Die typische Lymearthritisbefällt meist große Gelenke der Beine (z.B. Knie). Sie wird mit Antibiotika und Antirheumatika behandelt.
Abb.: Zeckenbiß an ungewöhnlicher Stelle –
die Zecke ist noch unter dem Auge sichtbar (aus: MMW 2004)
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Chirotherapie (= Manuelle Medizin)
Behandlung von Störungen der Gelenke, Muskeln und Bänder durch komplizierte Grifftechniken.
Chronische Polyarthritis
Die chronische Polyarthritis (CP, früher PCP, Synonym Rheumatoide Arthritis, RA) ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung. Betroffen sind ca. 1% der Bevölkerung in Deutschland, somit fast 1 Millionen Menschen, dabei meistens Frauen. Sie kann durch eine Entzündung der Gelenke zu deren Fehlstellung, Funktionseinschränkung oder Zerstörung führen. Die Erkrankung ist im allgemeinen chronisch und begleitet den Patienten sein ganzes Leben. Durch Verbesserung der Behandlung mit frühem und agressivem Einsatz einer Basistherapie soll und kann die cP in vielen Fällen deutlich abgemildert, manchmal fast geheilt werden.

Coxibe
Seit 1999 auf dem Markt befindliche neue Gruppe an Antirheumatika. Sie haben, gegenüber den älteren Nicht-Cortison-Antirheumatika (NSAR, z.B. Diclofenac, ASS, „Aspirin") den Vorteil, deutlich weniger Magen-Nebenwirkungen wie Geschwüre („Ulcera") zu verursachen. Leider begünstigen zumindest einige das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen. Vioxx (Rofecoxib) wurde daher im Oktober 2004 vom Markt genommen. Heute sind zwei verschiedene Präparate Celecoxib und Etoricoxib auf dem Markt.
CREST-Syndrom
Spezialform der Sklerodermie mit Calcinosis (Hautverkalkungen), Raynaud-Syndrom (Absterben der Finger), Schluckstörungen der Speiseröhre (engl.: „Esophagus“), Spinnenfingrigkeit (=Sklerodaktylie) und Teleangiektasien (neuen kleinen Blutgefäßen im Gesicht). Hat i.a. einen gutartigeren Verlauf als andere Sklerodermieformen.
Abb.: Hautverkalkungen, hier besonders an Zeigefinger und Daumen
sind typisch für ein CREST-Syndrom
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DEXA
Dual-Energy-Radiographic-Absorptiometry, aktuell bestes und einziges akzeptiertes Verfahren zur Bestimmung der Knochendichte bei der Abklärung der Frage nach Osteoporose oder Osteomalazie.
Entzündlicher Rheumatismus
Hierzu werden entzündliche Gelenk-, Wirbelsäulen- und Muskel /Weichteilerkrankungen ("Entzündungsrheuma") gezählt, da diese oft von hohen Entzündungswerten im Blut ( z.B. Blutsenkung etc.) begleitet werden. Vor allem die Blutsenkung (BSG) und das C-reaktive protein (CRP) sind in vielen Fällen erhöht und spiegeln oft die Aktivität der Erkrankung wieder.
Nicht entzündliche Erkrankungen wie Arthrose (Gelenkverschleiß), Weichteilrheuma (Fibromyalgie) u.a. haben oft brennende Schmerzen, aber typischerweise keine erhöhten Entzündungswerte. Sie werden daher zu den nicht-entzündlichen Gelenk- und Weichteilerkrankungen gezählt
Fibromyalgie
(=generalisierte Tendomyopathie), eine ursächlich unklare schmerzhafte Erkrankung des gesamten Bewegungsapparates. Typisch ist der Ganzkörperschmerz mit den typischen Druckpunkten (Tender points). (s.Abb.) Die Fibromyalgie ist ein Sammelbegriff für verschiedene schmerzhafte Erkrankungen der Weichteile, v.a. der Muskulatur und Sehnen. Sie kann alleine oder zusammen mit anderen Erkrankungen (entzündliches Rheuma, psychische Erkrankungen wie Depressionen etc.) auftreten.
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Fingerpolyarthrose
Oft sehr schmerzhafte degenerative („= Verschleiß") Erkrankung der kleinen Fingergelenke (Fingerend- (=Heberdenarthrose) und -mittelgelenke (=Bouchardarthrose) , sowie Daumensattel (=Rhizarthrose)).
Gicht
Stoffwechselerkrankung mit erhöhten Harnsäurewerten und wiederholt auftretenden Entzündungen einzelner, ganz selten vieler Gelenke. Gichtanfälle meist nach einer Woche verschwunden. Nicht identisch mit der Fingerpolyarthrose mit Schwellungen vieler Fingerendgelenke (Fingerpolyarthrose, Heberdenarthrose)
Abb. rechts:
Gichtknoten
Links: Historische Darstellung des Gichtteufels (der ein Großzehen-grundgelenk über Nacht befällt).
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Gon- und Coxarthrose
„Verschleiß" der großen Knie (Gonarthrose) und Hüftgelenke (Coxarthrose). Bei Frühformen gute Behandlungsmöglichkeiten mit Krankengymnastik und Lokaltherapie (z.B.Spritzen).
Immunologie-Speziallabor
Bei entzündlichen Erkrankungen finden sich oft ein charakteristisches Vorkommen bzw. eine Erhöhung von Entzündungseiweißen.Manchmal kann daraus die Diagnose gestellt werden (z.B. Centromer-Antikörper beim CREST-Syndrom, U1-RNP-Antikörper beim Sharp-Syndrom, den „Rheumafaktoren".
Impfungen
Gerade bei rheumatischen Erkrankungen und unter einer Basis- oder Steroidtherapie sollten Schutzimpfungen regelmäßig durchgeführt werden. Besonders die jährliche Grippe (Influenza) - und die Pneumokokkenimpfung sind wichtig!
Ingwerwickel
Der Ingwerwickel wird besonders bei Fibromyalgie, Muskelverspannungen, Wirbelsäulen- und Bandscheibenerkrankungen, Arthrose, Arthritis (auch bei der Psoriasisarthritis) in der subakuten Phase, angewandt. Weitere Indikationen sind chronische Atemwegs-, Nieren- und Lebererkrankungen. Der Ingwerwickel führt zu einer Erwärmung des ganzen Körpers und regt den Stoffwechsel an, die Urinausscheidung und die Schleim- und Sekretlösung an. Er wirkt somit aktivierend, aber auch muskelentspannend, harntreibend und schmerzlindernd.
Knochendichtemessung
Bei der Osteoporose und Osteomalazie ist typischerweise die Knochendichte erniedrigt, was über eine Messung der Dichte des Knochens (am besten: DEXA, s.dort) diagnostiziert werden kann.
Kollagenosen
Entzündliche Bindegewebserkrankungen. Betroffen sind neben den Gelenken (meist milderer Verlauf) innere Organe wie Nieren, Herz und zentrales Nervensystem und die Haut.
Lupus erythematodes
Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist die häufigste Kollagenose. Er befällt neben den Gelenken gerne die Haut und innere Organe. Typisch sind antinukleäre Antikörper (= ANA) im Blut.
Abb. Auf Grund des oft typischen Schmetterlingsauschlags im Gesicht ist der Schmetterling das Symbol der Erkrankung
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Manuelle Therapie
Moorkneten
Seit dem Altertum haben Heilerden, von uns wird Naturmoor favorisiert, einen angenehmen, wärmenden Effekt auf schmerzende Gelenke und Muskeln. Eine Handmoorpackung ist ein bewährtes Mittel bei Fingerpolyarthrose, aber auch entzündlichem Rheuma.
Morbus Wegener
Schwer verlaufende Gefäßentzündung, gehört zu den Vaskulitiden
Naturheilkunde
Die klassische Naturheilkunde nach Kneipp mit Bäder-, Kräuter/Pflanzen-, Ernährungs- und Ordnungstherapie gehört seit über 100 Jahren zur Basis der Rheumabehandlung. Daneben sind in den letzten Jahren neu die TCM/Akupunktur, Chirotherapie, Rheumadiäten u.a. gekommen. Lesen sie unter dem Hyperlink weiter...
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Oligoarthritis
Entzündung weniger Gelenke (n=2 bis 5). Oft bei jungen Menschen, kann auch ausheilen.
Osteomalazie
Knochenerweichung. Durch Störungen des Vitamin D und Calcium-Stoffwechsel wird der Kalkeinbau in den Knochen verhindert
Osteoporose
Knochenschwund. Etwa jede 5 Frau leidet nach den Wechseljahren unter Osteoporose. Es kann zu gehäuften Brüchen der Wirbelsäule und der Hüften kommen. Vor den Brüchen haben die Patienten oft keine Beschwerden. Die Frühdiagnostik besteht in der Knochendichtemessung!
Physikalische Therapie
Komplexe Anwendung von Wärme, Strom, Wasser - mit enger Beziehung zu Naturheilverfahren.
Poly-/Dermatomyositis
Eine entzündliche Erkrankung der Muskelfasern, die zu ausgeprägter Kraftlosigkeit führt. Hohe Entzündliche Aktivität im Rheumalabor. Gehört zu den Kollagenosen.
Polymyalgia rheumatica
Eine entzündliche Erkrankung der Gefäße der Muskeln. Die Patienten sind oft ausgeprägt krank, immobil und haben eine hohe Blutsenkung im Labor.
Psoriasisarthritis
Bei der Schuppenflechte (Psoriasis) kommt es in einigen Fällen zum Auftreten einer Gelenkentzündung (Arthritis). Es werden Verlaufsformen vieler Gelenke (Polyarthritis), weniger (Oligoarthritis) und der Wirbelsäule (Spondarthritis) unterschieden.
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Reaktive Arthritis
Gelenkentzündung meist Tage bis Wochen nach bakteriellen Infekten mit Chlamydien (Harnwege) oder Yersinien, Salmonellen, Shigellen und Campylobacter (Darment-zündungen mit meist Durchfall).
Reitersche Erkrankung
Sonderform einer reaktiven Arthritis mit der Trias Harnröhrenentzündung (Urethritis), Augenentzündung (Konjunktivitis) und Arthritis
Rheumadiät
Durch entzündliche Prozess im Blut und inneren Organen (Niere und Leber) ist der Stoffwechsel von Rheumatikern deutlich belastet. Durch Diäten sollen schädliche Substanzen ferngehalten und nützliche Stoffe (Vitamine, Mineralien, Fettsäuren etc.) zugeführt werden.
Abb.: Rheumadiät – Obst, Salat & Gemüse, wenig Fleisch
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Rheumafaktoren
Eiweißkörper des Blutes, die gehäuft bei der chronischen Polyarthritis, aber auch bei Gesunden vorkommen.
Rheumatische Erkrankungen
Diese werden in entzündliche und nicht entzündliche Erkrankungen unterteilt. Gemeinsam ist Ihnen der Schmerz und eine Bewegungseinschränkung. Eine grobe Einteilung der ca. 300 Formen zeigt Ihnen der Hyperlink.
Rheumaliga, Deutsche
größte Deutsche Selbsthilfegruppe für Patienten mit rheumatischen Erkrankungen.
Rheumatoide Arthritis
siehe chronische Polyarthritis
SHARP-Syndrom (Mischkollagenose Sharp, MCTD)
Sonderform einer entzündlichen Bindegewebserkrankung (Kollagenose)
Sklerodermie
Erkrankung aus der Gruppe der Kollagenosen, die zu Hautverdickungen der Finger führen kann. Neben Durchblutungsstörungen kann es zur Organbeteiligung von Lunge und anderen Organen kommen.
Solum-Einreibungen
Teil der antroposophischen Medizin - Einreibung betroffener Gelenke.
Spondarthritis
Wirbelsäulentzündung, meist beginnend in den Kreuzdarmbeingelenken (Sacroileitis), die Wirbelsäule aufsteigend. Kommt vor bei der Bechterew-Krankheit, der Psoriasisarthritis, reaktiven Arthritiden nach bakteriellen Infektionen, Arthritiden nach entzündlichen Darmerkrankungen.
TCM
Traditionelle chinesische Medizin. Neben einer Reihe von komplexen Diagnosemethoden, hat sich vor allem die Akupunktur durchgesetzt
Abb.: Gelber Kaiser mit Yin & Yang – dem Symbol der TCM |
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Vaskulitis
Gefäßentzündungen (Vaskulitiden) sind Erkrankungen die von den Adern ausgehen und alle durchbluteten Körperorgane befallen können. Neben leichten (meistens!) sind auch lebensgefährliche Krankheitsverläufe bekannt (S.: M. Wegener, Arteriitis temporalis etc.)
Abb.: Sklerodermie mit Vaskulitis (Defekt abheilend)
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Wirbelsäulenerkankungen
Unterschieden werden entzündliche („Spondarthritis“) und degenerative ( = Verschleiß, Spondylosis deformans) Wirbelsäulenerkrankungen.
Zytokine
Zellhormone (=Botenstoffe), die für die Verständigung zwischen bei Entzündungsprozessen beteiligten Zellen wichtig sind. Hierzu gehören TNF, Interleukine und Interferone. In der Abbildung ist das „Netzwerk der Zytokine“ bei Entzündungsprozessen abgebildet. Um die Abbildung zu verstehen sei auf die gängigen Lehrbücher der Immunologie hingewiesen (z.B. Roitt, Immunology oder Burmester, Immunologie).

Abb.: „Das komplizierte Netzwerk der Zytokine“